Dominik Gaus spielt seit 2018 als Solo-Trompeter bei den Berliner Symphonikern. Zudem ist er regelmäßig als Gast bei renommierten Klangkörpern deutschlandweit zu hören. Aushilfstätigkeiten führten ihn unter anderem zum Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), zum Deutschen Kammerorchester Berlin, zu den Brandenburger Symphonikern, zur Kammersymphonie Berlin und zur Neubrandenburger Philharmonie.
Neben seinen laufenden Orchestertätigkeiten führten ihn internationale Engagements zuletzt als Aushilfe für Solo-Trompete zum Orchestra Ensemble Kanazawa nach Japan.
Zusätzlich zu seiner Tätigkeit im klassischen Konzertbereich wirkt er regelmäßig bei Crossover-Produktionen und Studioaufnahmen mit – u. a. mit dem GermanPops Orchestra – und ist zudem in Filmmusikprojekten im Kino Babylon mit dem Babylon Orchester Berlin zu hören.
Dominik Gaus absolvierte sein Grundstudium bei Prof. Malte Burba an der Hochschule für Musik Mainz und wechselte später an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin, wo er mit dem Bachelor of Music abschloss. Anschließend studierte er im Studiengang Master of Music bei Prof. Konradin Groth an der Universität der Künste Berlin und legte sein Examen im Jahr 2017 ab. Weitere prägende Lehrer in den Bereichen Orchesterspiel und Stilistik waren Martin Wagemann und Guillaume Couloumy.
Erste Orchestererfahrungen sammelte Dominik Gaus in der Spielzeit 2013/14 als 1./3. Trompeter beim Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt (Oder). In dieser Zeit gründete er mit Studienkollegen das Ensemble Berlin Brass Quintet, das sich einem breiten Spektrum an Genres widmet. Mit der Debüt-CD United (2017) präsentiert das Ensemble die vielseitigen Facetten des Blechbläserklangs; im selben Jahr spielte das Quintett die Nationalhymne bei der konstituierenden Sitzung des Deutschen Bundestages.
Dominik Gaus widmet sich auch der Sololiteratur. Seit 2017 entstehen regelmäßig Aufnahmen mit Trompete und Klavier oder Orgel, darunter Vassily Brandts Zweites Konzertstück und Enescus Légende.
Stand: 01/2026